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Schorschls Weg

Biographie 

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Schorschls Weg

 

 

Aufgewachsen in Mittelfranken entdeckte ich schon früh meine Liebe zur Musik – und ganz besonders zum Schlagzeug. Der wichtigste Zugang kam dabei über die Plattensammlung meiner Eltern, vor allem über die Bluesplatten meines Vaters. Manche dieser Alben habe ich hunderte, wenn nicht tausende Male gehört, und einige davon lege ich mir bis heute immer wieder auf.

 

Dank der Unterstützung meiner Eltern, die mir Schlagzeugunterricht ermöglichten, spielte ich bereits mit etwa 14 Jahren in ersten Bands und sammelte meine ersten Live-Erfahrungen. Parallel dazu interessierte ich mich zunehmend für die Gitarre und begann früh, eigene Songs zu schreiben. Rückblickend war meine Jugend eine unglaublich prägende musikalische Zeit.

 

Die 1990er waren eine Phase, in der gefühlt beinahe jede Woche neue Hits erschienen. An nahezu jedem Wochenende waren wir auf Konzerten in der fränkischen Provinz unterwegs. Dort spielten meist professionelle Coverbands – und wenn ein Song, der unter der Woche im Radio rauf und runter lief, am Wochenende nicht gespielt wurde, war das Publikum schnell unzufrieden.

Metallica oder AC/DC? Für mich war die Antwort immer klar: AC/DC – da steckte für mich einfach mehr Blues drin.

 

Als Jugendliche spielten wir alles: von Highway to Hell über Der letzte Mohikaner von Pur, Lemon Tree bis hin zu Enter Sandman. Besonders prägend war die Zeit rund um AC/DC – Live at Donington: Dieses Album und das dazugehörige Video liefen bei mir jahrelang in Dauerschleife. Auch wenn es später weniger wurde – AC/DC begleitet mich bis heute.

 

Weitere wichtige Einflüsse waren und sind unter anderem Willy Michl, Fredl Fesl, Gerhard Polt, Elvis, Deep Purple, John Mayall und viele weitere Künstler unterschiedlichster Stilrichtungen. Durch meine frühe Liebe zum Blues spielte ich lange Zeit in einer Blues-Combo mit deutlich älteren Musikern, von denen ich musikalisch wie menschlich enorm viel lernen durfte.

 

Nach meinem Umzug nach Stuttgart wirkte ich unter anderem bei The Boys of Bedlam und Catweazle mit und spielte insgesamt mehrere hundert Konzerte, darunter auch größere Support-Gigs. Mit den Jahren wurde mir immer klarer: Neben musikalischem Können ist für mich vor allem die zwischenmenschliche Ebene entscheidend. Gute Musiker gibt es viele – sozial kompetente Menschen, mit denen es dauerhaft funktioniert, sind deutlich seltener.

 

Als Schlagzeuger fand ich ab 2022 bei Aaron Black & The White Shirts ein musikalisches Zuhause mit großartigen Musikern und wunderbaren Menschen. Diese Zeit war geprägt von vielen Konzerten, viel Erfahrung und echter Gemeinschaft und begleitete mich bis ins Jahr 2024 – eine Phase, auf die ich mit großer Dankbarkeit zurückblicke.

 

Im August 2022 veröffentlichte ich mein Debütalbum „Einfach mal machen“, an dem ich über sechs Monate intensiv gearbeitet hatte. Dieses Album markierte für mich einen wichtigen Schritt: den klaren Fokus auf meine eigenen Songs und Geschichten.

 

Aus diesem Impuls heraus gründete ich anschließend die Band Schorsch Eisenhauer & die Einfachmacher, mit der ich ab Ende 2023 erste Konzerte spielte und meine Songs erstmals konsequent im Bandkontext auf die Bühne brachte. Im August 2024 erschien das Album „Was Großes“.

 

Seit 2025 ist daraus ein neuer, bewusster Aufbruch entstanden: Wartungsfrei.

Gemeinsam mit Ingo Schwaderer am Bass und Nancy Schiller am Gesang bündele ich hier all das, was mich musikalisch ausmacht – Geschichten aus dem Leben für das Leben, ehrliche Texte, Humor, Nähe zum Publikum und eine Musik, die nicht laut sein muss, um zu wirken.

 

Gleichzeitig bin ich neugierig geblieben. Ich freue mich immer wieder darüber, neue musikalische Weggefährten zu entdecken, Menschen, die inspirieren, herausfordern und den eigenen Blick auf Musik erweitern. Künstler, die mich aktuell besonders prägen, sind Leon Russell, Van Morrison und Paul Simon – Musiker, die es verstehen, Tiefe, Groove und Geschichten auf einzigartige Weise miteinander zu verbinden.

Unter den deutschsprachigen Liedermachern ist es für mich ganz besonders Heinz Rudolf Kunze, dessen Sprache, Haltung und Konsequenz mich seit vielen Jahren begleiten und inspirieren.

 

Es geht weiter.

Und wie immer gilt: Man weiß nie genau, was geht – aber meistens geht mehr, als man denkt.

 

Macht’s gut

Euer Schorschl

 

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